Profil

Pflege gehört „mitten ins Leben“

Im Zentrum des freiwilligen Engagements der Pflegebegleiterinnen und Pflegebegleiter steht das Angebot, pflegende Angehörige zu begleiten, d.h. mit interessierten pflegenden Angehörigen persönlich in Beziehung zu treten.

Die Begleitung erfolgt

  • zugehend – die Freiwilligen kommen auf Anfrage ins Haus
  • niedrigschwellig und vertrauensbildend – ohne unnötige Hürden
  • nachbarschaftlich – unentgeltlich
  • auf Augenhöhe – in Respekt vor dem Wunsch nach Selbstbestimmung seitens der pflegenden Angehörigen.

Das Engagement der Freiwilligen ist als Gesprächsangebot gemeint und soll dazu dienen, den pflegenden Angehörigen Informationen an die Hand zu geben und sie zu stärken, damit sie sich die Gestaltung ihres Pflegealltags erleichtern können.

Zusätzlich zielt das Engagement der Initiativen darauf, Pflege von Familienangehörigen öffentlich zum Thema zu machen, hierzu Informationen und Gesprächsmöglichkeiten anzubieten: Pflegende Angehörige sollen nicht ausgegrenzt werden. Anliegen ist es vielmehr, die Pflege „mitten ins Leben“ zu holen.

 

Abgrenzung zu anderen Freiwilligenprofilen – Übersicht

Mit seinem Ansatz des Empowerments setzt sich das Profil „Pflegebegleitung“ von anderen stärker am Dienstleistungsgedanken orientierten Angeboten freiwilligen Engagements zur Unterstützung pflegender Angehöriger ab. Anbei hier eine (vorläufige) Übersicht über die unterschiedlichen Profile (Stand: 18. November 2014). Autor: Sebastian Wenzel, FoGera

Übersicht Profile 18.11.2014